Jens Peter Jensen begrüßt Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule

Spät, aber nicht zu spät hat der Bundestag letzten Dienstag, am 7. September, auf seiner letzten Sitzung in dieser Legislturperiode den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab Schuljahr 2026/27 beschlossen. Die Bundesländer hatten im Vermittlungsausschuss bis Montagabend um eine höhere Bundeszuwendung gepokert.

„Ich freue mich, dass der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026/27 kommt und Grundschulkinder damit besser an Grundschulen betreut werden können. Das wird zwar die Schulträger zusätzlich finanziell belasten, die schon angekündigt haben, sich das Geld beim Land zurückzuholen, aber es verbessert die Bildungschancen für die Kinder und erleichtert betroffenen Elternteilen wieder den (Wieder-)Einstieg in den Beruf. Das macht den ländlichen Raum einerseits als Wohn- und Lebensraum attraktiver und leistet für Dithmarschen und Nordfriesland auch einen Beitrag, den Fachkräftemangel zu überwinden,“ erklärte Jens Peter Jensen.

Durch die Anrufung des Vermittlungsausschusses ist es den Bundesländern gelungen, den Bund stärker an den laufenden Kosten für den Betrieb der Ganztagsbetreuung zu beteiligen. Statt jährlich 33 Millionen wird der Bund in Zukunft 44 Millionen dafür jährlich an das Schleswig-Holstein zahlen.