Jens Peter Jensen: Wahlkampf unter besonderen Umständen

Jens Peter Jensen war im Frühjahr einstimmig zum Direktkandidaten im Wahlkreis 2 gewählt worden. Der Nordfriese aus Überzeugung krempelte sofort die Ärmel hoch, nutzte seine Kontakte in der Region und machte dort Station, wo er Schwerpunkte seiner Politik für Berlin sieht: Öffentlicher Personennahverkehr, bessere Verkehrsanbindung der Westküste, aber genauso bezahlbarer Wohnraum, gute Bildung und Betreuung. Statt Podiumsdiskussionen und Wahlkampfständen folgte nun aber ein – unfreiwilliger – Test des Gesundheitssystems. Dazu erklärt Jens Peter Jensen:

„Eine Blase am linken Fuß entwickelte sich mit Beginn der heißen Wahlkampfphase zu einer sehr ernsten gesundheitlichen Situation, die sofortiges Eingreifen durch Fachärzte notwendig machte. Nach mehreren Operationen und einer für meine Familie und mich immer noch schwierigen Zeit, geht mein Leben nun ohne linken Fuß weiter. Nach dieser ungewollten Lebensveränderung strebe ich mit meinem Wahlkampfteam weiter nach einer gewollten Lebensveränderung: Dem Einzug in den Deutschen Bundestag über das Direktmandat für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord! Ich werde zeitnah vollständig erholt und bereit sein, mich mit ganzer Kraft für den ländlichen Raum in Berlin einzusetzen – vielleicht etwas langsamer zu Fuß, aber dafür ebenso entschlossen und kämpferisch wie zuvor. Die wachsende Zustimmung für Olaf Scholz und die SPD, der große Einsatz der SPD-Mitglieder in Nordfriesland und Dithmarschen und viele Genesungswünsche sind Balsam für die Seele. Es ist Aufbruch angesagt! Wahlen werden nicht durch Wettläufe, sondern durch Überzeugungskraft, Inhalte und Argumente entschieden. Diese liegen auf unserer Seite und werden durch unsere Kandidatinnen und Kandidaten und Olaf Scholz, dem besten der drei Kanzlerkandidaten, vertreten!“