Tag der Arbeit: Soziale Berufe aufwerten!

Die Corona-Pandemie zeigt wie unter einem Brennglas gesellschaftliche Probleme auf. Eines davon sind die Arbeitsbedingungen für Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind. Die SPD greift dies auf und stellt diese Berufe in den Mittelpunkt am Tag der Arbeit.

Dazu erklärt der Bundestagskandidat für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Jens Peter Jensen: „Es ist überfällig, dass Fachkräfte in Pflege und Pädagogik endlich mehr Wertschätzung auch durch gute Arbeitsbedingungen und Bezahlung erfahren. Wenn die Pandemie zu etwas gut ist, dann dazu, dass endlich Bewegung in die Sache kommen kann. Wir stellen uns an die Seite der Gewerkschaften und fordern eine bessere Tarifbindung und deutlich höhere Löhne statt Merci-Schokolade. Hier muss schnell gehandelt werden. Da passt es überhaupt nicht in die Zeit, dass die Caritas die Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrags Pflege verhindert hat. Das ist nicht akzeptabel.“

Aber auch beim Zugang zu pädagogischen und pflegerischen Berufen muss unbedingt ein Umdenken erfolgen: „Es ist heute nicht mehr hinnehmbar, dass man noch Geld mitbringen muss, um später in der Erziehung oder der Pflege zu arbeiten. Daher fordern wir für angehende Fachkräfte im sozialen Bereich eine Ausbildungsvergütung in Höhe der durchschnittlichen Ausbildungsvergütung in Deutschland“, so Jensen.

Diese betrug 2018 im 1. Lehrjahr 830€, im 2. Lehrjahr 905€ und im 3. Lehrjahr 1.000€. Auf Initiative der nordfriesischen SPD erhielt diese Forderung auch Einzug in die Positionierung der SPD Schleswig-Holstein zur Bundestagswahl.

„Diese Reformen müssen jetzt angegangen werden. Die Bundestagswahl im September entscheidet auch darüber, ob auch in Zukunft hochwertige Pflege für jeden und jede möglich ist. Ich setze mich dafür ein, in dieser Frage keine faulen Kompromisse zu machen,“ betont Jensen weiterhin.