Ausbau der Eisenbahninfrastruktur dringend notwendig!

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Zu dem unveröffentlichten Bahngutachten für Schleswig-Holstein erklärt Jens Peter Jensen, Bundestagskandidat für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord:

„Ich begrüße die Planung, die eingleisigen Abschnitte der Marschbahn über die Eiderbrücke bei Friedrichstadt, Husum – Husum-Nord und Hattstedt bis Bredstedt zweigleisig auszubauen. Mit der Anhebung der Geschwindigkeit auf 140 km/h kann eine Fahrtzeitverkürzung erreicht werden. Genauso wichtig ist jedoch die Elektrifizierung der Marschbahn von Itzehoe nach Westerland und die schon früher geforderte Wiedereröffnung des Bahnhaltpunkts in Hattstedt würde die Anbindung der Gemeinde an Husum deutlich verbessern. Bezogen auf die Prüfung einer Kreuzung mit Regelhalt auf der Strecke Husum – Jübek im Bereich Ohrstedt-Bahnhof beim vorhandenen Bahnabzweig zum dortigen Bundeswehrdepot schlage ich vor, diese Maßnahme schon deutlich früher zu starten, um Verspätungen der Züge aus Richtung Jübek besser auffangen zu können. Gleichzeitig sollten die Pläne aus der Gemeinde Ahrenviölfeld, den dortigen Haltepunkt wieder zu eröffnen, fair geprüft werden. Der nordfriesische Kreistag hat im letzten Jahr eine Resolution verabschiedet, in der die Öffnung Ahrenviölfeld und weiterer Haltepunkte auf der Strecke Husum – Jübek gefordert wurde.“

Darüber hinaus erklärte Jens Peter Jensen: „Die Diskussion um eine Verkehrswende öffnet ein Fenster für die dringend notwendige Verbesserung und die dafür notwendigen Investitionen in den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur. Diesen Zug dürfen wir nicht ohne uns abfahren lassen.“